»Peace ist ein Erzähler, der keine Gefangenen macht.«Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
1983

David Peace

1983

Roman

Aus dem Englischen von
Peter Torberg
512 Seiten, € 22,00
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

18. Februar 2008

ISBN

978-3-935890-52-6
Eine unaufgeklärte Entführungsserie, ein Bulle, der viel zu verlieren hat, und Leichen, die nicht schweigen wollen. »1983« ist der spektakuläre Schlussakt von David Peaces preisgekröntem Krimi-Quartett – brutal, nachtschwarz und unausweichlich wie ein Alptraum.
Yorkshire, 1983. Ein Schulmädchen wird vermisst. Detective Chief Superintendent Maurice Jobson übernimmt die Ermittlungen und präsentiert der Öffentlichkeit schnell einen Hauptverdächtigen. Als dieser in der Untersuchungshaft angeblich Selbstmord begeht, stellt Rechtsanwalt John Piggott eigene Nachforschungen an und stößt auf kriminelle Machenschaften, die bis in höchste Polizeikreise reichen: Pornohandel, schmutzige Immobiliengeschäfte und eine Reihe von Kindesentführungen, die nie aufgeklärt wurden. Auch damals hieß der leitende Ermittler Maurice Jobson ...
Temporeich und mit großer Leidenschaft erzählt David Peace von dunklen Obsessionen, vermeintlich rechtschaffenen Bürgern und einem tödlichen Spiel mit der Wahrheit. »1983« ist der vierte und letzte Teil des Red Riding Quartetts, einer Chronik Englands in den siebziger und frühen achtziger Jahren, mit der David Peace zu einer der wichtigsten Stimmen der neuen englischen Literatur avancierte.

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

"Ein Roman, der sprachliche wie inhaltliche Maßstäbe setzt, die noch lange gültig bleiben werden."
Volker Albers

DIE WELT

"Meilenweit von der üblichen Serienmörder-Konvention entfernt."
Holger Kreitling

Kölnische Rundschau

"Wer glaubt, dieser Mann schreibe normale Krimis, muss Hieronymus Bosch für einen Maler von Heiligenbildchen halten."
Hartmut Wilmes