Edward Carey |
DAS VERLORENE OBSERVATORIUM
buch
   
Aus dem Englischen von
Jürgen Bürger

Roman, 400 Seiten
geb. mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
€ 24,- / 40,90 sFr.
ISBN 978-3-935890-11-3
Pressestimmen
 

„Schräg und schön ist Edward Careys Roman, und obwohl er vom Gemeinsam-Einsamsein handelt, fühlt man sich den Handelnden am Ende recht verbunden.“
Stern

...ein erstaunliches Romandebüt mit vertrackten Wendungen und übersichtlich wechselnden Erzählperspektiven. Das Buch, das von der englischsprachigen Welt begeistert aufgenommen wurde, liegt nun in einer glänzenden Übersetzung vor, und jeder, der sich davon überzeugen will, daß das Wagnis, das immer besteht, wenn ein Erzähler aus der Abnormität ein Lebens­prinzip macht, auch glücken kann, sollte es lesen. Carey, Jahrgang 1970, kommt uns dabei nicht mit der verlogenen Pointe, derzufolge die Verrückten die Normalen sind. Es ist ein tiefsinniges und abstruses, präzise geschriebenes Werk voller Humanität.
Eddo Reents Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Edward Carey glückte mit dem „Verlorenen Observatorium“ eine außergewöhnliche Groteske über die Spinnweben des britischen Empires. Aber: Er rettet seine Figuren. Denn er pflegt die Liebe und nicht ihre sorgsam katalogisierten Überbleibsel."
Eva-Elisabeth Fischer Süddeutsche Zeitung

«Observatory Mansions», deutsch kurz «Observatorium», heisst der Handlungsort dieser ver­sponnenen und skurrilen Studie über die menschliche Beziehungsunfähigkeit, mit welcher sich der 32-jährige Brite Edward Carey dem Lesepublikum vorstellt... In diesem phantasievoll aus­gemalten Theater der irregeleiteten Gefühle mag man dann und wann an der Forciertheit eines Motivs Anstoss nehmen, ein leises Ächzen im Konstrukt der Erzählung hören - die aber insge­samt, und stimmigerweise, den seltsamen Zauber eines äusserst kunstvollen und komplizierten Uhrwerks verströmt... Flinke, schwerelos vollführte Sprünge zwischen Charakteren und Zeiten geben wie ein Pendelschlag den Takt der Erzählung an und heben den Leser, fast ohne dass er es merkt, über die allenthalben klaffenden Abgründe hinweg. Dass auch immer wieder Krusten und Flecken erdnaher englischer Schmuddeligkeit den Glanz des Künstlichen trüben und brechen, trägt durchaus zur unbehaglichen Bannkraft des Buches bei: Es ist, als streckte einem E. T. A. Hoffmanns Olympia eine lebenswarme Hand entgegen."
Angela Schader Neue Zürcher Zeitung

„Ein Sonderling erzählt von sich und seinen Obsessionen. Irrwitzig. Komisch. Erschreckend.“
Basler Zeitung

„Der Leser betrachtet die Welt mit den Augen eines Sonderlings, staunt und schaudert.“
Tages-Anzeiger Zürich

"Edward Carey legt mit seinem aus den verschiedensten Prespektiven erzählten Episoden­roman einen skurrilen Erstling vor. Keinem traditionellen Familienroman vom Aufstieg und Fall einer Dynastie, sondern eine charmante, oft zum Brüllen komische Charakterstudie von Rand­existenzen, die aus der Welt gefallen zu sein scheinen... Wer hinter das Geheimnis von Francis' Tick, den weißen Handschuhen, dem Handschuh-Armageddon und der Geschichte des Wachsfigurenkabeinetts kommen will, muss sich durch den Großstadtwahnsinn kämpfen. Es lohnt sich."
Heilbronner Stimme

„Edward Carey schildert eine verwunschene, dem Untergang geweihte Welt. Voller Originalität und Skurrilität, kunstvoll im Aufbau und rein in der Sprache handelt der Roman vom Verlust der Kindheit und der heilsamen Macht der Liebe.“
Andreas Türk, Die Berliner Literaturkritik

 
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