John Barth | DIE SCHWIMMENDE OPER buch

   
Aus dem Amerikanischen von
Matthias Müller
Deutsche Erstausgabe

Roman, 336 Seiten
geb. mit Schutzumschlag
€ 20,- / 36,10 sFr.
ISBN 978-3-935890-01-4
Pressestimmen
 


"Ein Juni-Morgen 1937: Der exzentrische Anwalt Andrews beschließt, sich das Leben zu nehmen, Sein letztes Tagespensum: Millionenprozess gewinnen. Absurde Fälle Revue passieren lassen. Den Leser in eine philosophierende Kichererbse verwandeln. Ach, könnte man doch nach der letzten Seite in die Berufung gehen!"
Stern

"Existenzialistischer Klassiker, endlich übersetzt. Hohe Schule der Unterhaltung. Treten Sie ein ins Spiegelkabinett der Postmoderne."
DIE ZEIT

"Was bietet Andrews nicht alles auf, um sich über die Ursachen seines Todeswunsches klar zu werden: seine Herzkrankheit, seine Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg, den Selbstmord seines Vaters, das Verhältnis mit der Frau seines besten Freundes und Klienten. Keiner dieser Gründe ist zwingend, aber über jeden weiß Andrews so wunderbar zu erzählen, dass man sich als Leser an jenem großen unlösbaren Rätsel des Warum schlicht und herzerwärmend zu freuen beginnt."
Uwe Wittstock, Die Welt

"Am Ende des Tages der Tage kennt sich der skurrile Todd, der seit Jahrzehnten in einem Hotel wohnt und seine Rechnung jeden Morgen zahlt, weitaus besser als zuvor. Und wir wissen viel mehr über Barth, der ähnliche literarische Anliegen wie William Gaddis und Thomas Pynchon verfolgt, sich aber gleichwohl von diesen Autoren abhebt: Barths Stil ist weniger delphisch, dafür geprägt von gnadenloser Selbstironie - die mitunter erschrecken lässt."
Thomas Leuchtenmüller, NZZ

"Die schwimmende Oper" ist eine moderne Komödie der Gefühle. ... Ein freudiges Wiedersehen mit John Barth, der zwischen Schreiben, Geschehen und Geschichte sein großes Thema entwickelt: den Abschiedscharakter allen Erzählens, aller Kunst.
Sibylle Cramer, Der Tagesspiegel

„Herzzerreißend und komisch ... der Prachtbau eines humoristischen Romans über ein gebrochenes Herz, eine moderne Komödie der Gefühle ...“
Sibylle Cramer, Büchermarkt/Deutschlandfunk "

....Wir begleiten Todd Andrews durch sein nicht eben unkompliziertes Berufs- und Sexualleben, wir erleben seine juristischen Fähigkeiten in einem nicht enden wollenden Erbschaftsstreit, und wir begleiten ihn eben auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Zu welchen durchaus überzeugenden Erkenntnissen er dabei gelangt, und wie er dorthin gelangt, verrät das absolut empfehlenswerte Vergnügungsbad von einem Roman, zu dem der junge John Barth erstmals 1956 eingeladen hat. Lassen Sie sich gesagt sein: Das Badewasser ist in diesem Fall kein bisschen abgestanden. Machen Sie sich das Vergnügen und tauche Sie ein. Und auch wenn es im Programm der schwimmenden Oper heißt: Gesegnet sind die, die nix erwarten, weil die auch nix kriegen!, hier kriegt man mehr als man erwartet – und man kann gar nicht genug davon kriegen."
Richard Brückner, HR HF Literatur/“Die Alternative“

"1956 hat der amerikanische Erzähler John Barth mit diesem Roman debütiert. Jetzt, nach fünfundvierzig Jahren hat Matthias Müller die vom Autor revidierte Fassung erstmals ins Deutsche gebracht. Liebhaber tiefschwarzer, raffiniert konstruierter Burlesken dürfen sich über die Entdeckung des kleinen Münchener Liebeskind Verlages freuen. Und sie werden sich noch mehr Geschichten wünschen von diesem fabuliersüchtigen Desillusionierungskünstler John Barth, der auf dem deutschen Buchmarkt bisher sträflich vernachlässigt wird."
Holger Schlodder, NDR Radio 3/Der Buchtip/“Divertimento“

 
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