vergriffen
 
Neil Bissoondath |
WILLKOMMEN, Mr. MACKENZIE
buch

   
Aus dem Englischen von
Silvia Morawetz

Roman, 352 Seiten
geb. mit Schutzumschlag
€ 22,– / sFr. 38,60
ISBN 978-3-935890-24-3
Pressestimmen
 


"Willkommen, Mr. Mackenzie" ist ein Buch wie ein langer, ruhiger Erinnerungsfluß. ...Bissoondath hat einen stillen, klugen Roman geschrieben, der, wenn uns denn Literatur etwas sagen will, uns sagt: das Leben ist jetzt, in diesem Augenblick. Und es huscht schneller vorbei als wir ahnen. Und die Dinge, die uns gar nicht wichtig erscheinen- die genau sind es, die am Ende unser Leben ausgemacht haben. Ein schönes, leises, melancholisches Buch für den Herbst- "Willkommen, Mr. Mackenzie."
Elke Heidenreich, WDR2 Buchtipp

„Alistair und Agnes. Vater und Tochter. Alle beide keine Lebenskünstler, sondern in ihrer Art eher schroff und schwerfällig. Und genau das ist es, was Alistair zur Weißglut treibt: dass ihm seine Tochter, wie im Zerrspiegel, tagtäglich die eigenen Macken vorführt. Alistair ist Witwer und wohnt bei Agnes und ihrer Familie, nachdem sein Haus bei einem Brand zerstört wurde. Jetzt schreibt er, Literatur-Professor im Ruhestand, Anekdoten aus seinem Leben auf. Erinnert sich, wie er als Soldat im Zweiten Weltkrieg eine feindliche Granate in die Hand nahm und wegschleuderte: Alistair Mackenzie, der Held. Wie er mit kaputtem Bein und ramponiertem Gehör nach Kanada zurückkehrte: Alistair, der Versehrte, der noch einmal Glück gehabt hat. Und der seine spätere Frau Mary über alles liebte, die so ganz und gar anders war als er... Neil Bissoondath hat ein kluges und warmherziges Buch über verlorene Illusionen geschrieben. Der Neffe des Literaturnobelpreisträgers V. S. Naipaul ist ein bemerkenswerter Seelen-Archäologe, der seine Figuren bis ins Letzte ausleuchtet. Willkommen, Mr. Bissoondath, im Club der großen Erzähler!“
Franziska Wolffheim, Brigitte Messespecial

„Ein Buch voller Geschichten und erinnerter Zeitgeschichte, in dem Komik und Tragik, die ganze Erdenschwere eines Menschenlebens und die "wunderbare Leichtigkeit des Seins" einfühlsam miteinander verwoben sind.“
Richard Brückner, Hessischer Rundfunk HF, Mikado

„Was am Ende bleibt: Ein faszinierendes Beispiel, wie vage unsere Existenz ist - Biografie nicht als fixe Realität, sondern als Produkt unseres Wollens und Denkens.“
Andrea Hilscher, Lausitzer Rundschau

„Ein anrührender Roman, der sehr viel Leben enthält und liebevolles Verständnis für andere Menschen vermittelt. Unbedingt lesenswert!“
Klaus Weimann, Radar Radio Darmstadt

„An einer Stelle des Romans sagt Bissoondaths Erzähler Alistair über die Prosa seines Freundes Dan Mullen, sie hätte Stil, Gespür für die Komplexität der Welt und eine unterschwellige moralische Empörung, getragen von einem Mitgefühl, dem nichts Menschliches fremd ist. Mehr und noch besseres kan man auch über den kanadisch-indischen Erzähler Neil Bissoondath nicht sagen.“
Claudia Kramatschek, WDR Mosaik Buchtipp

 
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