„Wie Douglas im Hinterland Liebe, Freundschaft und Rassenwahn kennen lernt, beschreibt Troy Blacklaws eindringlich und unsentimental. Es gibt ja viele Romane übers Erwachsenwerden, aber Malindi hat mir wegen seines Schauplatzes besonders gefallen.“
Meike Schnitzler, BRIGITTE
„Das Südafrika der Apartheid: ein guter Ort für eine gute Geschichte.“
Tobias Becker, KulturSPIEGEL
„Malindi ist ein romantisches Buch, ein zauberhafter Bildungsroman... Troy Blacklaws hat mit Malindi einen poetischen und zugleich realistischen Kosmos geschaffen, was diesem schmalen Roman Tiefe und Ernst, aber auch Leichtigkeit und Optimismus verleiht, ohne die all die Schrecken, die Kindheit und Jugend darin hinterlassen haben, nicht zu ertragen wären.“
Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung
„Troy Blacklaws, der früh zum Apartheidsgegner wurde und heute als Englisch-Dozent in Singapur lebt, ist eine dramatische Verdichtung einer Zeit gelungen, die für die einen zu den besten Jahren der Apartheid zählte, für die anderen den Anfang vom Ende der weißen Vorherrschaft im Kapstaat markierte.“
Rolf Strube, TAGESSPIEGEL
„Im Stil J.D. Salingers beschreibt Troy Blacklaws in prägnanten, oft überraschenden Formulierungen, wie sich Douglas in seinem Erwachsenwerden mit den widrigen Umständen arrangiert – und doch seine Überzeugungen nicht verrät.“
Christian Baulig, FTD
„In knappen Strichen gezeichnet, überzeugen die Figuren mit stimmiger Lebendigkeit. Vor allem aber begeistern die kraftvollen Bilder eines Autors, der auch als Fotograf arbeitet. Suggestiv zeigen seine Momentaufnahmen die gespaltene südafrikanische Realität: die Schönheit eines den Weißen vorbehaltenen Standes, die farbenprächtige Armut eines Marktes, den Zauber einer Mondnacht in der Wüste, die Trostlosigkeit des Lebens in den Townships. Diese lyrische Intensität wird gekonnt gefasst in eine schlichte, unmittelbar zupackende Sprache, die den berührenden Entwicklungsroman auch für junge Lesende leicht zugänglich macht.“
Marie-Louise Zimmermann, Basler Zeitung
„Es gibt magische Momente, in denen ein Sportler einen Ball so wirft, dass er einen perfekten Bogen beschreibt. Dem Südafrikaner Troy Blacklaws gelingt ein solches Kunststück mit seinem Roman Malindi, der von der ersten bis zur lezten Seite Spannung und Eindringlichkeit behält.“
Kölnische Rundschau (TL)
„Die erstaunliche Klarheit des Stils und die eindringliche Sprache machen den Debütroman unbedingt lesenswert.“
Günther Reinhardt, Stuttgarter Nachrichten
„Vor dem Hintergrund strenger Rassentrennung erzählt der Autor eine bewegende Geschichte von Verlust und Sehnsucht nach Heimat. Geprägt von eindringlicher Sprache, voller Schönheit bis zur letzten Site.
Journal Frankfurt (ast)
„Eine wunderbare Entdeckung in diesem Bücherfrühjahr.“
Annemarie Stoltenberg in Hamburger Abendblatt / Auf dem Nachttisch
„Blacklaws ist mit Malindi eine ganz berührende, sensible Geschichte über die Freundschaft und das – oft auch schmerzvolle – Erwachsenwerden gelungen.
Marlen Hochreutener, Thalia Bücher, Bern. In: Kulturagenda Bern/Buchzeichen
„Malindi, der Debütroman des 1965 in Südafrika geborenen Troy Blacklaws, ist ein spannender und gefühlvoller Coming-of-Age-Roman, präsentiert in einer minimalistischen Sprache und mit einer stimmigen Dramaturgie. Blacklaws lotet das Seelenleben des heranwachsenden Douglas aus, ohne eine konstruiert wirkende Psychologie zu entwerfen. Der in Singapur lebende Autor erzählt eine dramatische Geschichte und erzeugt dabei gefühlvolle und sehnsüchtige Bilder eines Südafrika aus der Sicht eines Jugendlichen. Das Thema Apartheid beschreibt er aus alltäglichen Erlebnissen heraus.... Auch anhand des Gebrauchs der unterschiedlichen Sprachen, des Englischen, des Afrikaans oder der Xhosa-Sprache zeigt Blacklaws die kulturellen Überlagerungen in Südafrika, die auch immer hierarchische Strukturen widerspiegeln.
Florian Schmid, RBB Inforadio Berlin/Quergelesen
„Man verliert sich schnell in diesem Buch, in dem die landschaftliche Schönheit Südafrikas so bunt beschrieben ist, wie es die Farben sind, die man von afrikanischen Stoffen her kennt. Das Leben dort aber ist schwarz weiß. Getrennt. Keine Nuancen. Nur: gut und böse.“
Sabine Gietzelt, BR Zündfunk
„Mit Malindi – dem Ort der nicht zu stillenden Sehnsucht, dem Ort der unerfüllbaren Wünsche – hat Troy Blacklaws einen eindringlichen Roman geschrieben, der ein Gefühl für das schwierige Erwachsenwerden in der südafrikanischen Provinz hinterlässt.“
Gabriele Knetsch, Diwan / Büchermagazin im BR2 Radio
„Die Extreme des Landes, die gnadenlose Aufteilung in gut und böse, richtig und falsch, schwarz und weiß drängen sie beständig auf, stellen eine Art zornige Abrechnung des 1965 in der Nähe von Kapstadt geborenen Autors dar. Troy Blacklaws erzählt aus der Sicht von Douglas, oft lakonisch, mit dessen Hang zur genauen Beobachtung, die nämlich, so hatte ihm sein Vater beigebracht, braucht es, um wie er Journalist zu werden. Poetische Details stehen neben skurrilen Überlegungen und Abschweifungen, die der Junge nicht lassen kann, die ihm aber auch oft allzu viel Gefühl vom Leibe halten. Seine kleinen Fluchten mit Marika überziehen die staubige Landschaft mit neuem Glanz. Vier Jahre braucht Douglas, um erwachsen zu werden, die bittere Nähe von Gewalt und Glück, von Vertrauen und Enttäuschung, von Freundschaft und ihrer Bedrohung, von Mut und Feigheit, von Tod und Lebenswillen anzunehmen – und damit die gemischten Gefühle, statt des ausgrenzenden Entweder – Oder. Dann braucht er keine Ausflucht nach Malindi mehr, muss seinen Vater nicht mehr auf großer Reise imaginieren. Er weiß, dass er auch ihn für immer verloren hat.“
Barbara Wahlster, DeutschlandRadio Kultur
„Dem in Südafrika geborenen Troy Blacklaws ist mit seinem Romandebüt „Malindi“ ein beeindruckender und nuancenreicher Entwicklungsroman gelungen, in dem sich die Schilderung der brutalen Südafrikanischen Realität und das Wunder des Erwachsenwerdens fast schwerelos die Waage halten. Der Roman kommt mühelos leicht daher, verharmlost aber nichts. Im Gegenteil. Durch die distanzierte Erzählhaltung, die Dee einnimmt, bekommen gerade die grausamsten Schilderungen der Rassenkonflikte eine große emotionale Dichte. „Malindi“ ist voll von poetischen Bildern und beziehungsreichen Verknüpfungen, und damit dieser Roman seinen Anspielungsreichtum ganz entfalten kann, muss man ihn im Grunde zwei Mal lesen. Ein fesselnd geschriebener Roman, dessen Bilder noch lange nachwirken.“
Inge Kämmerer, hr-online
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