Edward Bunker | LOCKRUF DER NACHT

   
Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Roman, 176 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
€ 16,90 / sFr. 31,-
ISBN 978-3-935890-59-5
Pressestimmen
 


„Na, was erwartest du?“
Edward Bunker – Häftling, Autor und Darsteller.
Ein Porträt von Frank Göhre, Titel-Magazin

http://www.titel-magazin.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=7821

„Ein schönes Stück Pulp... Bunker konzentriert sich auf seine Verbrecher, wie sie fühlen, denken, handeln. Sein großartiger Dreh ist es, die Action beiläufig, den Alltag genau zu beschreiben, die Atmosphäre in Bars, den Ablauf eines kleinen Betrugs bis ins letzte Detail, jede Facette der Ratte Stark, und vor allem die Macht der Droge. Mit dem Stolz des erfahrenen Ex-Gangsters wollte Bunker nicht als Krimi-Schreiber ein­geordnet werden. "Ich erfinde nichts", sagte er in einem späten Interview, "ich erinnere mich, ich analysiere, ich arbeite mit Stories, die ich schon sehr gut kenne." Er kannte schon einige, als er mit 17 in San Quentin eingeliefert wurde. Dort entdeckte er die Literatur und das Schreiben. Und dachte sich bald, "dass es das einzig Legale ist, mit dem ich es draußen schaffen könnte". Mit diesem Buch wissen wir, dass er es viel früher hätte schaffen können. Ob er es dann ebenfalls bis Hollywood geschafft hätte, wissen wir nicht.“
Franz Dobler, Frankfurter Rundschau

„Was zunächst der typische Gangsterplot zu sein scheint, ist aber vor allem authentisch. Edward Bunker – überzeugt mit seiner knochentrockenen und detaillierten Schilderung des Gangstermilieus.“
STERN KRIMI SPECIAL

„Ein authentischer Einblick in die Kriminellenszene Kaliforniens zu jener Zeit.“
Tobias Gohlis, Buchjournal

“Endlich liegt das Romandebüt des schillernden US-Krimiautors Edward Bunker auf Deutsch vor.“
Wolfgang Paterno, Profil

“Die Beleuchtung ist wirkungsvoll grob, der Text eine faszinierende Mischung aus Pulp-Fiction-Mustern und eigener Straßenerfahrung.“
Thomas Klingenmaier, Tages-Anzeiger

„Der kleine Junkie Ernie Stark hält sich für ganz schlau. Doch er verbrennt sich die Finger am Dealer Mendoza. Der Autor Edward Bunker weiß, wovon er in seinem schmutzigen Krimi erzählt: Er saß selbst fünf Jahre in St. Quentin.“
Playboy, take 5 books

„Der Roman galt lange Zeit als verschollen, jetzt kann man voller Genuss in eine hartes und packendes Stück Krimi-Literatur eintauchen.“
Andreas Hauser, Echo Tirol

„Meine ausdrückliche Hochachtung gilt diesen Monat dem Verlag Liebeskind. Der hat den Erstlings­roman des pulp writers Edward Bunker aus den späten Sechzigern aufgelegt – als Hardcover und mit Retro-Titelbild, übersetzt vom präzisen Jürgen Bürger.“
Alf Mayer, STRANDGUT

„Lockruf der Nacht ist ein geradliniger Pulp-Roman, der damals gut in die einschlägigen Reihen gepasst hätte und sich heute immer noch sehr frisch liest.“
Axel Bussmer, Kriminalakte

„Lockruf der Nacht ist ein wüster Reißer, den die spätere hard-boiled-Legende Edward Bunker bereits Anfang der sechziger Jahre geschrieben hat. Gerade die spürbare Abwesenheit von routinierter Kreativität macht das Buch zu einer reizvollen Lektüre. Und es ist nicht Bunkers geringstes Verdienst, dass er gar nicht erst versucht, seine Hauptfigur zum coolen Sympathieträger zu stilisieren.“
Joachim Feldmann, Crime Time, in: Am Erker

‘”Es ist ein Stück gute Literatur, das Bunker da in St. Quentin geschrieben hat. Und mit einem wunderbar offenen Schluss, wie wir ihn lieben.“
Ulrich Kroeger, Nordsee-Zeitung

Lockruf der Nacht ist ein wirklich guter Krimi, spannend und knapp geschrieben, atmosphärisch außerordentlich dicht, und die sogenannten „letzten Wahrheiten“, die sich darin finden, treffen auf Unter- und Oberwelt gleichermaßen zu: „Die Welt“, sagt Stark zu Dorie, „ die Welt ist voller Schmerz, Baby, voller Verletzungen. Es ist ein Dschungel mit Löwen, Füchsen und Schlangen.“ Ja, so einfach kann es gelegentlich sein.“
Gerhard Moser, ORF Ex Libris

 
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