David Peace |
TOKIO IM JAHR NULL


   
Aus dem Englischen von
Peter Torberg

Roman, 416 Seiten
geb. mit Schutzumschlag
€ 22,– / sFr. 37,90
ISBN 978-3-935890-65-6
Pressestimmen
 

Platz 1 KrimiWelt-Bestenliste Dezember 2009

„Der Krimi in diesem Herbst.“
Denis Scheck, ARD Druckfrisch Link zum Video: http://www.daserste.de/druckfrisch (Sendung vom 1.11.09)

„Ein drastischer und unerbittlicher Kriminalroman.“
Stefan Gagstetter, 3sat Kulturzeit 

"Tokyo Year Zero" ist dem gesellschaftskritischen "roman noir" zuzuordnen. Doch seine Sprache überwindet Genregrenzen. Gekonnt durchdringt David Peace die menschliche Seele. Eine Lektüre, die man nicht unbeschadet übersteht. Lange noch hallt das hämmernde nach...
ARTE Kultur

„Jeder Satz ein Sprengsatz... In diesem Roman, der alles hat, was man von einem Kriminalroman erwartet, kann man spüren, was das heißt, wenn jedes Wort, jeder Satz seinen Wert, sein spezifi­sches Gewicht, seinen Klang hat. Da ist nichts Verpackung. Die Sprache sitzt wie eine Haut, sie zeigt die Runzeln, Risse, Falten, die kleinsten Muskelbewegungen.“
Peter Körte, FAS

„So radikal ist das ehrenwerte Genre des historischen Krimis wohl nie zuvor interpretiert und erneuert worden.... Packender, eindringlicher kann ein Krimi-Herbst nicht anheben.“
Hendrik Werner, Rheinischer Merkur

„... ein großartiger Roman. Der Brite David Peace wird gerne mit dem Amerikaner James Ellroy ver­glichen, und tatsächlich sind der atemlose Stil, die wagemutige Verquickung von Geschichte mit sub­jektiven Gewaltfantasien ganz ähnlich. Doch Peace ist an Realismus interessiert, weniger an Kolpor­tage, und das macht „Tokio im Jahr Null“ so aufregend. Sein Porträt eines demoralisierten, zugleich in strengen Regeln fest gefügten Volkes, das vor dem Schutthaufen steht, wirkt bei aller Stilisierung enorm wahrhaftig. Durch Minamis Augen sehen wir alle Bilder in Schwarz und steinernem Grau.“
Holger Kreitling, DIE WELT/Literarische Welt Link: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article4609993/David-Peace-geht-durch-Schuld-und-Sake.html

„Ein ambitioniertes, grausames, großartiges Buch.“
Bettina Balàka, DIE PRESSE / Buch der Woche

„Ein Heimatroman aus der Vorhölle... Dem beklemmenden Gefühl, in einem Werk von Peace keinem einzigen auch nur annähernd guten Menschen zu begegnen, dafür aber dem Bösen als Teil einer alltäglichen Apokalypse näherzukommen, kann man sich als Leser nicht verschließen.“ Christian Schachinger, DER STANDARD

„Eine fulminante Reise in das Herz der Finsternis.“
Hamburger Abendblatt

„Ambitioniert in Rhythmus und Sprache: ein klassischer David Peace für den fortgeschrittenen Krimi-Leser.“
STERN

„Der Plot zeichnet das packende Porträt einer versehrten Stadt und ihrer traumatisierten Einwohner... Bemerkenswert ist nicht zuletzt der Grad der Entschlossenheit, mit der Peace das Drama der Mono­tonie erzählt, von der das Leben des ermittelnden Inspektors, dessen Wahrnehmung zuweilen ins Wahn­hafte kippt, imprägniert scheint.“
Wolfgang Paterno, Profil

„Höchste Krimikunst: unerhört spannend, doppelbödig, dazu lehrreich.“
HörZu

„Tokio im Jahr Null ist ein grandioses pandämonisches Literaturgewitter über Gewalt und ihre hässlichen Folgen.“
Günter Grosser, Berliner Zeitung

„Es ist egal, wo der britische Schriftsteller David Peace seine Romane spielen lässt. Sie spielen immer in der Hölle.“
Peter Pisa, Kurier (Wien)

„Verstörend, literarisch, grauenhaft, ungewöhnlich.“
Florian Asamer, Presse am Sonntag

„Mit Krimis im herkömmlichen Sinn haben diese Bücher von David Peace nichts zu tun. Sie sind gefährlich deshalb, weil sie den Leser aufstacheln zum Aufbegehren gegen eine durch und durch korrupte Politik.“
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

„Das Buch ist kein typischer Thriller. Der Stil spiegelt die seelische Zerrüttung des Ermittlers, der in den Ruinen der japanischen Hauptstadt kurz nach Kriegsende einen Serienmörder verfolgt.“
Abendzeitung München

„David Peace bevorzugt historisch authentische Ereignisse als Ausgangspunkt seiner düsteren Phan­ta­sien. Den Yorkshire Ripper gab es, und auch der Tokio Killer trieb tatsächlich sein Unwesen. Eine Besonderheit der Bücher von David Peace ist ihre Sprache. Er erzählt nüchtern. Gern in redu­zierten Stakkato-Sätzen. Mal atemlos schnell. Dann zerhackt. Mal quälend auf der Stelle tretend. So gelingt ihm das Kunststück, Kälte, Verzweiflung und Düsternis greifbar zu machen. Das ist manchmal zwar zu kunstvoll bemüht arrangiert, aber über weite Strecken sehr eindrucksvoll. Am Ende, nach gut 400 Sei­ten von "Tokio im Jahr Null", bleibt Faszination, vielleicht Irritation. Aber von Frieden ist keine Spur.“
Christoph Dallach, SPIEGEL ONLINE
Link: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,651077,00.html

„Das Tokio des Jahres Null erscheint als eine einzige Apokalypse auf Erden. Regen, Blut und Vergewaltigungen überall und dazwischen ein Inspektor, der im Krieg selbst an Verbrechen beteiligt war. Nein, "Tokio im Jahre Null" ist keine leichte Lektüre. Aber eine faszinierende: Eine machtvolle Demonstration zu was Sprache im Stande ist. Mein Krimi des Herbstes.“
Andreas Ammer, DLF/BR Krimikolumne

„Nun (in seinem neuen Roman) seziert Peace einen einstmals expansionistischen Staat, der seine Kapitulation verkraften muss. Letztlich aber schreibt Peace über die moderne Gesellschaft, die ihre Traumata an den Schwachen und Schwächsten abarbeitet. David Peace schreibt, so schrecklich es ist, über uns.“
Daniel Haas, DeutschlandRadio Kultur / Radiofeuilleton

„Der neue Roman ist ebenso sehr ein Krimi wie ein Stück Avantgarde Literatur. ...Tokio im Jahr Null ist eine albtraumhafte Tour de Force durch ein zerstörtes Land. Eine beängstigende Reise an das Ende der Nacht.
Gerhard Pretting, ORF Ö1 Ex Libris / Buch der Woche

„David Peace zeichnet die widersprüchliche Existenz seiner Figuren in diesem Schattenspiel mit der Vergangenheit gekonnt und hochliterarisch nach. Eigentlich hat er zwei Bücher in einem geschrieben: einen spannenden Krimi und einen facettenreichen historischen Roman über die modrigen Wurzeln des modernen Japan.“
Tamara Tischendorf, NDR Kultur

„Grandioser Thriller – einer der besten dieses Jahres.“
Jan Drees, WDR 1 Live

 
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