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Ein Stachelschwein verlässt seine
Herde, um als Doppelgänger des
Zimmermanns Kibandi in der Welt
der Menschen zu leben. Nur führt
dieser Kibandi nichts Gutes im
Schilde. Immer wieder schickt er
das Stachelschwein los, um sich
seiner Widersacher zu entledigen.
Im Dorf verbreiten sich Angst und Schrecken, denn niemand kann
sich die mysteriöse Todesserie
erklären ...
In Stachelschweins Memoiren« parodiert Alain Mabanckou den
afrikanischen Volksglauben, jeder Mensch habe als Doppelgänger
ein Tier an seiner Seite. So ist eine
urkomische und zugleich hellsichtige Fabel über die merkwürdige Spezies der Menschen entstanden. Die
halten sich zwar für klug und den
Tieren überlegen, aber in Wirklichkeit sind sie genauso beschränkt wie eine Herde Schafe. Nur weil eine Fliege fliegen kann, wird ja noch lange kein Vogel aus ihr. |
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