»Ein Meisterwerk, komplex und atemberaubend.«LOS ANGELES TIMES
Paris Trout

Pete Dexter

Paris Trout

Roman

Aus dem Englischen von
Jürgen Bürger

Nicht mehr lieferbar

400 Seiten, € 22,00
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

18. August 2008

ISBN

978-3-935890-54-0
Ein großer Roman über die dünne Linie zwischen Menschlichkeit und Grausamkeit, so faszinierend wie das Böse selbst. Mit seinem von der Presse euphorisch gefeierten und mit dem »National Book Award« ausgezeichneten Roman gelang Pete Dexter der Durchbruch zu einem der bedeutendsten Gesellschaftschronisten Amerikas.
Cotton Point, Georgia – ein Südstaatennest zu Beginn der fünfziger Jahre. Unter der idyllischen Oberfläche bestimmen Rassismus und Klassendenken das Zusammenleben von Schwarzen und Weißen. Als der angesehene Ladenbesitzer Paris Trout ein farbiges Mädchen brutal ermordet, verfallen die Bewohner des Orts in hilflose Schockstarre. Ohne Skrupel nutzt Paris Trout die heuchlerische Doppelmoral der Gemeinde und entzieht sich seiner Verantwortung. Dabei verstrickt er jeden in seiner Umgebung in eine Welt aus Angst und blinder Gewalt. Einzig seine Frau Hannah wagt es, ihm die Stirn zu bieten. Als sich jedoch der Anwalt Harry Seagraves in Hannah verliebt, kommt es zur Katastrophe.
Mit großem psychologischen Gespür gelingt es Pete Dexter, die schwelende Bedrohung zu verdichten, die von einem Mann ausgeht, der jenseits von Gut und Böse steht. Wie um eine dunkle Mitte herum ordnet Dexter das Ensemble seiner Figuren und formt so das Psychogramm einer zerrissenen Gemeinschaft, die sich unaufhaltsam auf einen Abgrund zubewegt.

Pressestimmen

Hessischer Rundfunk

"Ein grandioser Gesellschaftsroman, der es verdient, neben die großen Romane von William Faulkner gestellt zu werden. Für mich eines der besten Bücher überhaupt."
Ruth Fühner

FOCUS

"Unvergessliche Bilder von schrecklicher Schönheit."
Christian von Zittwitz

Rheinischer Merkur

"Diese 416 Seiten Prosa gehören zum Besten dessen, was in den letzten Jahrzehnten an bedeutender erzählender Literatur aus den USA gekommen ist."
Peter Henning

Frankfurter Rundschau

"Ein großartiger Roman. Von dem ersten, Dunkelheit ankündigenden Satz bis zum letzten Wort kann man nicht lassen von dem Buch."
Silvia Staude
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