»Daniel Woodrell ist ein großer amerikanischer Erzähler.«STUTTGARTER ZEITUNG
In Almas Augen

Daniel Woodrell

In Almas Augen

Roman

Aus dem Englischen von
Peter Torberg
192 Seiten, € 16,90
Gebunden mit Schutzumschlag

Erscheinungstermin

10. Februar 2014

ISBN

978-3-95438-021-3

Auch als eBook erhältlich

Die Zeit vergeht, aber sie heilt nicht alle Wunden, vor allem wenn ein Verbrechen geschehen ist. Daniel Woodrell steigt in seinem neuen Roman hinab in die versehrte amerikanische Seele des 20. Jahrhunderts. Ein Buch über eine Frau, die für Gerechtigkeit kämpft – und dafür einen hohen Preis zahlt.
Die Geschichte vergisst das Ungesühnte nicht. Missouri, Sommer 1929. In einer Kleinstadt sterben 42 Menschen, als es eines Nachts bei einer Tanzveranstaltung zu einer gewaltigen Explosion kommt. Es gibt viele Gerüchte über die Tragödie, doch die wahren Ursachen kommen nie ans Tageslicht, und als kurz darauf die Große Depression über das Land hereinbricht, scheint alles zu verblassen. Nur eine Person lassen die Ereignisse nicht los, die Haushälterin Alma DeGeer Dunahew. Sie hat ihre Schwester Ruby in den Flammen verloren und glaubt nicht an einen Unfall. Aber als sie Nachforschungen anstellt und dabei an der fragilen Ordnung der Stadt rüttelt, wird Alma mehr und mehr ausgegrenzt. Sie verliert ihre Arbeit und entfremdet sich von ihrer Familie. Erst vierzig Jahre später wird sie ihre eigene Wahrheit über jene Nacht enthüllen. Über ihre schöne, verführerische Schwester, die sich damals auf eine verhängnisvolle Affäre einließ, und einen Sommer, der niemals endete.
In seinem neuen Roman entwirft Daniel Woodrell einen literarischen Indizienprozess. Meisterhaft verwebt er einzelne Schicksalsfäden zu einer bewegenden Geschichte über jene Wahrheit, der man sich stellen muss, auch wenn man ahnt, dass sie einem am Ende das Herz bricht.

Pressestimmen

DIE WELT

"Eine kleine Geschichte, eine geradezu antike Tragödie, das Porträt einer Gemeinschaft, die Sozialgeschichtsschreibung einer Region.... Solche Gegenden, solche Geschichten, solche Mikrogesellschaften haben wir in Deutschland auch. So einen Erzähler wie Daniel Woodrell haben wir nicht. Es ist ein Elend." 
Elmar Krekeler

HAMBURGER ABENDBLATT

"Woodrell erzählt mit distanzierter Empathie, prägnant in den Bildern, die er wählt, soghaft ist die Poesie seiner Sprache, die hineinzieht in eine Welt aus Wut und Armut, aus Gier, Angst und Lust."
Volker Albers

DER WESTEN

"Ein Sittenbild der amerikanischen Provinz und ihrer Traumata. Lakonisch, präzise, nuancenreich und atmosphärisch dicht. Kurz gesagt: Ein kleines Meisterwerk."
Jochen Vogt

FREUNDIN

"Ein fesselndes Buch, das lange nachwirkt."
Saskia Stöcker

DIE PRESSE

"Lebendige Literatur vom Feinsten. Woodrell erzählt eine packende und einfühlsame Geschichte mit epischer Wucht und seziert er das US-Kleinstadtleben vor dem Hintergrund der Großen Depression."
Peter Huber

BRIGITTE

"Das gnadenlos spannende Psychogramm einer amerikanischen Kleinstadt."
Angela Wittmann

TAZ - DIE TAGESZEITUNG

"Ein spannender Roman, der bei aller Härte immer wieder überraschend Zärtlichkeit zu entfalten in der Lage ist."
Christoph Schröder